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Ayers Rock / Uluru /Olgas

Uluru National Park


ulu08.jpgDer erst 1958 ausgewiesene 126.000 ha große Uluru National park umfasst nicht nur den rostroten Ayers Rock, sondern auch die einige Kilometer abseits gelegene und die sich ebenfalls in rotbraunen Farbtönen darbietende Felsgruppe der Olgas. Da besonders der Ayers Rock mit seinen verschiedenen heiligen Stätten einen wichtigen Platz in der Mythologie der australischen Ureinwohner einnimmt, hat man das ganze Gebiet 1985 an die Pitjantjatjara-Aborigines zurückgegeben. Daher lautet der offizielle Name in der Sprache der Pitjantjatjara "Uluru", was allerdings den geläufigen Namen "Ayers Rock" (benannt nach Sir Henry Ayer, Premierminister von South Australia von 1855-1897) nicht verdrängen konnte. Im Gegenzug haben die Ureinwohner den Felsen für 99 Jahre an die Australian National Park & Wildlife Service zur touristischen Nutzung verliehen. Seitdem wird der Nationalpark gemeinschaftlich vom Park Service und den Vertretern der Aborigines (Uluru/Kata Tjuta Board of Management) verwaltet.

Von den ursprünglich über 2.000 hier ansässigen Ureinwohnern sind die meisten verschwunden oder leben in den so genannten Outstations und haben kaum Anteil am einträglichen Touristengeschäft. 1987 hat die UNESCO den Park in die "World Heritage List" aufgenommen, seither genießt er durch seine einzigartigen Naturdenkmäler sowie seinen Tier- und Pflanzenreichtum weltweiten Schutz.

Die weite wüstenartige Sandebene trägt nur eine karge Trockenvegetation, Stachelgras sowie vereinzelte Büsche und Bäume (u.a. Desert Oaks). Dagegen sammelt sich in den geschützten Bereichen am Fuß der Felsen Regenwasser. Hier gedeihen sogar verschiedene Eukalyptusarten. Wenn in den Sommermonaten gelegentlich Regen fällt, bilden sich kurze Zeit später wahre Blütenteppiche aus Wildblumen. Dann sieht man auch die 'Sturts Desert Rose', die Wappenblume des Northern Territory, in ihrer ganzen Pracht. Tiere kann man besten frühmorgens oder gegen Abend beobachten. Faszinierend sind die Farbspiele von Ayers Rock und Olgas bei Sonnenuntergang.

Im Nationalpark herrscht wüstenhaftes Klima mit einer sehr hohen Verdunstung. Tagsüber kann es sehr heiß werden und in den Winternächten sinkt die Quecksilbersäule auch schon mal unter den Gefrierpunkt.

Sehenswürdigkeiten

Ayers Rock Resort

ulu02.jpgDas architektonisch anspruchsvolle Ayers Rock Resort (ehemals Yulara Resort) wurde 1984 eröffnet und liegt außerhalb des Nationalparks. Es fügt sich durch seine durchdachte Bauweise und Farbgebung recht gut in die Landschaft ein. Charakteristisch sind die weißen Sonnensegel, die als willkommene Schattenspender dienen. Das Resort ist angelegt wie eine kleine Stadt mit Hotels in unterschiedlichen Preisklassen, Campingplatz, Geschäften, mehreren Restaurants und einem Informationsbüro für den Nationalpark. Das Resort hat auch ein kleines Observatorium, in dem man den südlichen Sternenhimmel betrachten kann.

Ayers Rock (Uluru)

Der Ayers Rock ist 348 m hoch, seine Länge beträgt 3,4 km und hat einen Umfang von 8,8 km. Er besteht aus Sandstein und aus Konglomeraten, die im Laufe von Jahrtausenden durch tektonische Bewegungen stark gekippt worden sind. Die Rostrote Farbe rührt vom relativ hohen Eisengehalt des Gesteins her. Starke Temperaturgegensätze, Wasser und Wind setzten dem großen Felsen im Laufe der Zeit sehr zu. Allmählich entstanden Klüfte, Kerben und an einigen Stellen richtige Hohlräume. Die oxidierenden Eisenminerale sorgen je nach Sonnenstand für ein überaus faszinierendes Farbenspiel. Am besten ist das Farbenspiel bei Sonnenuntergang, wenn sich der Monolith fast glutrot vom dunklen Hintergrund abhebt, am besten zu beobachten von der Sunset Viewing Area aus, die sich zwischen Fels und Resort befindet. Selten, aber kaum weniger eindrucksvoll ist er bei Regen, dann erscheint er metallisch glänzend und schwarzgrau und weiß leuchtet dann die Gischt der vom Felsen stürzenden Wassermassen.

Der Ayers Rock ist in der Mythologie der australischen Ureinwohner eine heilige Stätte und das Besteigen des Felsen ein Tabu. Kaum einem Besucher ist jedoch bewusst, dass er beim Besteigen des Felsen ein Heiligtum der Aborigines missachtet. Seit geraumer Zeit diskutieren die Aborigines über ein Aufstiegsverbot. Wer den Aborigines Respekt erweisen möchte, lässt den Aufstieg sein. Noch gehört der Aufstieg für den größten Teil der Touristen zum Pflichtprogramm. Der Marsch zur Spitze dauert ca. eine Stunde. Wer Zeit und Muße hat, sollte den Felsen auf dem 'Uluru Circuit Walk' umrunden, Dauer 3-4 Stunden. Dabei passiert man einige den Anangu heiligen Stätten, z.B. Höhlen (Kantju Gorge, Mala Gorge), Wasserlöcher (Mutitjulu/Maggie Springs) und Felsformationen (The Brain, Little Ayers Rock), die als solche zu respektieren sind.

Olgas (Kata Tjuta)

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Die 36 Kuppeln der Olgas (auch Kata Tjuta = 'viele Köpfe' genannt) ragen 32 km westlich vom Ayers Rock aus der wüstenhaften Ebene heraus. Die höchste Kuppel ist der Mount Olga mit 546 m. Ursprünglich bildeten die Olgas wohl ein einziges gewaltiges Felsmassiv. Aufgrund des gröber strukturierten Gesteinsmaterials konnten die zerstörenden Kräfte der Verwitterung den Komplex in einzelne Kuppeln aufspalten.

Von drei Parkplätzen führen leicht begehbare Wanderwege in das Gebiet der Felskuppeln. Vom westlichen Parkplatz aus gelangt man ostwärts in die Mount Olga Gorge (The Olga Gorge Walk, Dauer 1-2 Stunden). Vom südlichen Parkplatz aus erreicht man den Kata Tjuta Lookout (Dauer 2 Stunden hin und zurück). Vom nördlichen Parkplatz aus bietet sich eine Rundwanderung ins Valley of the Winds (Valley of the Winds Walk, Dauer 2-3 Stunden) an. Man kann auch zwischen den einzelnen Kuppeln der Olgas wandern. Auf schwierige Klettertouren sollte man jedoch gefasst sein. Wegmarkierungen fehlen meistens.

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